kafkanaut / Die 5 Phasen / Kafka Kompass

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Kafka Kompass: Klarheit, bevor es teuer wird.

Ob ganz am Anfang oder mitten im Projekt: Wir analysieren Ihr Kafka-Setup strukturiert und nach einem definierten Prozess: von Konfiguration und Deployment über Security und Monitoring bis zu den Use Cases. Sie erhalten konkrete Empfehlungen, eine Roadmap und das sichere Gefühl, an alles gedacht zu haben.

Für wen

Das passt zu Ihnen, wenn …

  • Sie planen den Einstieg in Kafka und wollen Architektur und Betrieb von Anfang an richtig aufsetzen.
  • Kafka läuft bereits, aber es gibt Instabilitäten, Performance-Probleme oder offene Fragen, die niemand sicher beantworten kann.
  • Es stehen neue Use Cases, starkes Wachstum oder eine Migration an, etwa von ZooKeeper auf KRaft oder von On-Premise in die Cloud.
  • Sie wünschen sich vor einer größeren Investition eine unabhängige Zweitmeinung.
Inhalte

Sieben Bereiche, die wir gemeinsam durchleuchten

Grundlage ist ein strukturierter Fragenkatalog, den wir gemeinsam mit Ihrem Team beantworten. Ein Auszug:

HochverfügbarkeitBleibt die Plattform verfügbar, wenn etwas ausfällt?
  • Wie wird Kafka betrieben: in der Cloud, On-Premise oder auf Kubernetes?
  • Wie ist Hochverfügbarkeit konzipiert (Replikation, Rechenzentren, Availability Zones)?
  • Welche SLAs gelten, und wie wird die Verfügbarkeit gemessen?
  • Welche Wiederherstellungsziele (RPO/RTO) gibt es für den Katastrophenfall?
Sizing & KapazitätPasst die Plattform zur Last, heute und in zwei Jahren?
  • Welche Datenmengen senden die Producer, in welchen Spitzen?
  • Wie lange werden Daten aufbewahrt (Retention), welche Menge wird maximal gespeichert?
  • Werden die Daten komprimiert?
  • Wie viele Producer, Consumer und Consumer Groups gibt es, und wie viele kommen dazu?
Topics & DatenmodellSind Topics, Partitionen und Formate durchdacht?
  • Welche Topics werden benötigt, und wie werden sie verwaltet?
  • Gibt es Konventionen für Partitionen und Replikationsfaktor, oder wird je Use Case entschieden?
  • Nach welchem Schlüssel wird partitioniert?
  • Welche Datenformate werden genutzt, gibt es eine Schema Registry?
Monitoring & BetriebMerken Sie Probleme, bevor Ihre Anwender sie merken?
  • Wie wird Kafka deployt und aktualisiert?
  • Wie werden Plattform und Clients überwacht (Dashboards, Logging, Alerting)?
  • Wie werden Alerts eskaliert, und gibt es ein schriftliches Betriebskonzept?
  • Wie läuft das Incident Management, werden Daten archiviert?
SecurityWer darf was? Und würden Sie es merken, wenn jemand mehr darf?
  • Welche Mechanismen zur Verschlüsselung und Authentifizierung werden genutzt (TLS, SASL, mTLS)?
  • Wie wird der Zugriff auf Topics geregelt (ACLs, RBAC)?
  • Werden Sicherheitsvorfälle gezielt überwacht?
Team & Know-howKann Ihr Team die Plattform auch ohne externe Hilfe tragen?
  • Welches Kafka-Wissen ist im Team vorhanden, wo besteht Schulungsbedarf?
  • In welchem Umfang werden externe Experten eingebunden?
  • Wie bleibt das Wissen zu neuen Versionen und Features aktuell?
  • Wie wird Wissenstransfer im Team sichergestellt?
Use Cases & IntegrationenBringt die Plattform den Nutzen, für den sie gebaut wurde?
  • Welche Systeme sind angebunden oder sollen angebunden werden, als Producer oder Consumer?
  • Welche Use Cases werden umgesetzt, und wie kritisch sind sie bei einem Ausfall?
  • Welche Latenz wird gebraucht: Echtzeit, Near-Realtime oder Batch?
  • Gibt es Anforderungen an Reihenfolge, Exactly-Once oder das erneute Verarbeiten von Daten?
Aus der Praxis

Typische Fehler und wie Sie sie vermeiden

Diese Stolpersteine sehen wir in Projekten immer wieder.

Standardwerte werden nie hinterfragt

Viele Kafka-Defaults sind für den schnellen Start gedacht, nicht für die Produktion. Beispiele sind min.insync.replicas=1 oder automatisch angelegte Topics.

Besser: Jede sicherheits- und stabilitätsrelevante Einstellung bewusst entscheiden und dokumentieren.

Verfügbarkeit ohne messbares Ziel

„Kafka muss hochverfügbar sein“ ist kein Ziel. Ohne SLA, RPO und RTO lässt sich weder die Architektur begründen noch prüfen, ob sie reicht.

Besser: Ziele gemeinsam mit dem Fachbereich festlegen und die Architektur daran ausrichten.

Betrieb wird erst nach dem Go-live gedacht

Monitoring, Alerting und Zuständigkeiten entstehen oft erst nach dem ersten nächtlichen Ausfall.

Besser: Betriebskonzept von Anfang an mitplanen, denn es beeinflusst Architektur und Tooling.

Eine Plattform für alles und nichts

Ohne priorisierte Use Cases fehlt der Maßstab für Sizing, Latenz und Kosten.

Besser: Mit wenigen, wertvollen Use Cases starten und die Plattform gezielt wachsen lassen.

Ablauf

Unser Vorgehen in vier Schritten

  1. Ist-Zustand erfassen

    Gemeinsam beantworten wir den Fragenkatalog, sprechen mit den Beteiligten und sehen uns Konfiguration und Deployment an.

  2. Bewerten

    Wir prüfen die Antworten gegen bewährte Best Practices und unsere Projekterfahrung, nachvollziehbar für jeden Bereich.

  3. Soll-Zustand erarbeiten

    In gemeinsamen Workshops entwickeln wir das Zielbild. Ihr Team entscheidet mit, wir bringen die Erfahrung ein.

  4. Roadmap planen

    Wir schlagen eine Roadmap mit Workstreams und Meilensteinen vor und diskutieren sie mit Ihnen.

Ihr Ergebnis

  • Bewertung Ihres Setups je Bereich mit klaren Stärken und Risiken
  • Priorisierte Empfehlungen: schnelle Verbesserungen und strategische Maßnahmen
  • Gemeinsam erarbeitetes Zielbild Ihrer Kafka-Plattform
  • Roadmap mit Workstreams und Meilensteinen als Grundlage für Budget und Planung

Passt Kafka Kompass zu Ihrem Projekt?

Erzählen Sie uns kurz, wo Sie stehen. Wir sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.